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Boys‘ Day in der 7a
Am Donnerstag, den 23. April, nahmen die Schülerinnen der Klasse 7a am Girls‘ Day teil. Die 15 Mädchen besuchten an diesem Donnerstag Arbeitsplätze, die überwiegend von Männern besetzt werden. Die Buben der 7a waren über dieses Angebot für Mädchen sichtlich enttäuscht. Aber der Klassenleiter gestaltete an diesem Tag für die Jungs die Schule auch etwas anders und organisierte einen Boys‘ Day. Als erster Programmpunkt bereiteten die Buben ein Frühstück im Klassenzimmer zu. Zwei Schüler kochten einen sehr schmackhaften marokkanischen Minzetee, andere deckten die Frühstückstafel, wieder andere kümmerten sich um die Semmeln und andere servierten Geflügelsalami, Käse, Lachs, verschiedene Marmeladensorten und Butter. Die Schüler ließen es sich nun sichtlich wohl ergehen. Nach einer knappen Stunde gab es den weniger erfreulichen Teil, nämlich das Abspülen und Abtrocknen des Frühstücksgeschirrs. Dabei brauchte es für manchen eine große Überwindung, aber letztlich wurde auch diese Aufgabe bravourös gelöst. Nun kam der Film „Billy Elliot – I will dance“ zur Aufführung. In dem Film möchte Billy, der Sohn eines verwitweten Bergarbeiters in Nordengland, Balletttänzer werden. Die Bilder zeigen Billy’s Werdegang, seine Konflikte mit dem Vater (er schickte Billy in eine Boxschule) und seiner Umwelt und schließlich seinen Erfolg als Tänzer in London. Nach dem Film diskutierten neun Jungs mit ihrem Lehrer über das Erwachsenwerden, über Berufswünsche und über Rollenbilder der Gesellschaft. Den Abschluss des Tages bildete ein Gespräch über die Rollenverteilung in der Schule: „Eine Frau oder ein Mann als Lehrer“. Über den Inhalt dieser Runde möchten wir nichts nach außen dringen lassen. Wir Schüler fanden es gut, dass man über ein solches Thema auch mal reden konnte. Uns hat der Boys‘ Day viel Spaß gemacht – wir können es den kommenden 7. Klassen nur empfehlen!
Buben der Klasse 7a


Sichtlich gut gehen ließen es sich die Jungs der 7a am Boys‘ Day
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