- Grußwort des Schulleiters
- Impressum
- Schulklassen 2008 - 2009
- Unser Kollegium
- Zwischen den Jahresberichten
- Jahreschronik
- Kurswahl
- Der 1. Schultag
- Walderkundung
- Freikarten
- Gesundheitstag
- Erste Hilfe Kurs
- Jugendsozialarbeit
- Neue Kolleginnen und Kollegen
- Zugangserkundung
- Betriebspraktika der 8. Klassen
- Bewerbungstraining
- Weil keine Busse fahren
- Arbeitsgemeinschaften
- Beitrag des Elternbeirates
- Sportstudie
- Mein Augsburg
- Praxisklasse
- Schuleinschreibung
- Klettern
- Projekte
- Vorsorge macht Schule
- Be Smart – Don’t Start
- Kinobesuch
- Boys‘ Day
- Evaluation
- Welttag des Buches
- Welttag des Buches in Klasse 5c
- Feuerwehr
- Frühlingsfest
- Frühlingsquiz
- Früchteparadies
- Hort an der Löweneckschule
- Ganztagesschule
- Pädagogische Angebote
- Werbeanzeigen
- Kunst aus der Löweneckschule
VBO - Vertiefte berufliche Orientierung
Nunmehr im dritten Jahr wurde von der Arbeitsagentur Augsburg für die 8. Klassen eine „vertiefte Berufsorientierung für Hauptschüler/innen“ – kurz: vbo – angeboten. In Gruppen von 6 - 10 Teilnehmer/ innen konnten die Schülerinnen und Schüler zwei Tage lang in den Lehrwerkstätten des Beruflichen Fortbildungszentrums – bfz - verschiedene handwerkliche, kaufmännische und soziale Berufe kennen lernen. Dies sind alles Berufe, die mit einem (qualifizierenden) Hauptschulabschluss tatsächlich erlernt werden können. Die vertiefte Berufsorientierung wird organisiert von den Schulsozialarbeitern und vom bfz, das für diese Tage ihre erfahrenen Meister und Ausbilder zur Verfügung stellt. Dieses Schuljahr konnten die 8. Klassen von Frau Boese und Herrn Conrad folgende Berufsfelder testen: Metall, Elektro, Holz, Farbe, Bau, Hauswirtschaft/Hotelund Gastgewerbe, Lager/Handel/ Verkauf und Körperpflege/Friseur. (Siehe dazu auch die Schülerberichte auf den folgenden Seiten) In den handwerklichen Abteilungen wird üblicherweise ein kleines Übungsstück wie zum Beispiel ein Handyhalter aus Metall angefertigt, in anderen Bereichen wie Lager/Handel/Verkauf wird in einer Übungsfirma gearbeitet, um den Schülern einen möglichst realistischen Einblick in den späteren Berufsalltag zu verschaffen. Nach Abschluss der vertieften Berufsorientierung erhalten alle Schüler/innen ein Zertifikat, das sie ihren Bewerbungsunterlagen beilegen können.
Karin Leitenstorfer
Vertiefte berufliche Orientierung
Die Klasse 8a durfte am 27. und 28. Oktober 2008 unter der Anleitung von Frau Leitenstorfer im BFZ praktischen Unterricht miterleben. Zwei Tage lang konnten die Schüler im Rahmen ihrer Berufsfindung berufliche Arbeiten ausprobieren.
Die Klasse wurde in 3 Gruppen aufgeteilt: • Farbe • Hotel • Elektro
Gruppe Farbe:
Am ersten Tag wurden die 3 Grundfarben Rot, Blau, Gelb vermischt. Danach wurde eine Platte aus Holz geschliffen und grundiert. Am nächsten Tag durften wir die Platten anmalen. Vorher mussten jedoch noch andere Farben gemischt werden.
Vassileos, Hakan


Gruppe Hotel/Gaststätte:
Als Unterrichtslehrer bekamen wir Herrn Maugg, der eine Ausbildung als Koch machte. Zurzeit ist er im BFZ angestellt. Bei ihm lernten wir, wie man einen Tisch deckt, welches Geschirr, welche Gläser und Besteck man für ein Restaurant braucht, z.B. einen Platzteller für ein Hors d’oeuvre. Außerdem lernten wir über Unfallgefahren, Unfallverhütung, Hygiene, Reinigung und Desinfektion. Natürlich haben wir auch gekocht und gebacken. Am ersten Tag gab es Kässpätzle und Muffins. Am zweiten Tag bereiteten wir Tortellini und Apfelkuchen zu. Herr Conrad und Frau Leitenstorfer schauten oft vorbei, ob alles in Ordnung war. Es hat uns viel Spaß gemacht und wir hoffen auf eine Wiederholung im BFZ.
Sonia und Michelle

Gruppe: Elektro:
Wir arbeiteten 2 Tage lang mit Herrn Knupp, ein Elektromeister. Im Facgbereich Elektro durften wir Drähte biegen, abisolieren und Drahtverbindungen herstellen. Das Ziel des zweiten Tages war, ein Haus aus Drähten zu bauen, die Verbindungen wurden gelötet. Das gefiel uns am besten. Herr Knupp war sehr streng mit dem Aufräumen und Kehren der Werkstätte.
Kevin
Bereich: Bau (Kai Gruber)
1. Tag:
Wir haben Bezeichnungen kennen gelernt, außerdem wie lang ein Baustein ist (12,5 cm). Danach zeigte uns der Lehrer die Werkzeuge wie Kelle, Wasserwaage, Schaufel,Winkel, Meterstab usw. Wir durften sogar Mörtel anmachen, dafür mussten wir Sand auf den Boden schütten und mit der Schaufel zerkleinern. Dieser wurde in einen Bottich geschaufelt und mit Wasser ergab die Mischung dann Mörtel. Dann durften wir in 2er-Gruppen jeweils einen Kamin bauen.
2. Tag:
Gleich in der Früh bereiteten wir wieder Mörtel zu, dann wurde der Kamin fertig gestellt. Danach gab es eine leichte Aufgabe: Wir mussten eine Mauer errichten, wieder in 2er Gruppen. Es machte wieder sehr viel Spaß und wir fühlten uns schon wie echte Maurer, ein toller Beruf fanden wir. Zum Schluss wurde alles abgerissen und die Werkstatt sauber aufgeräumt.


Bereich: Holz (Michelle Geigl)
1. Tag:
Wir wurden in Gruppen eingeteilt und in der Werkstatt von Herrn Wünsch nett begrüßt. Zuerst zeigte er uns die Werkstatt und alle Holzwerkzeuge. Wir durften eine Tigerente aus Holz herstellen, die auf 4 Rädern fahren kann. Nach dem Aufzeichnen auf das Werkstück fingen wir an zu raspeln und zu feilen. Sogar die Bohrmaschine durften wir bedienen. Dann räumten wir die Werkstatt auf und gingen nach Hause.
2. Die Ente musste fertiggestellt werden. Wir haben die Räder angebracht und geleimt, außerdem die Ente mit Wasser abgewaschen. Schon war das Werkstück fertig ! Ein Snoopy- Bilderrahmen war unser zweites Produkt. Auf Holz wurde mithilfe einer Schablone die Form aufgezeichnet und ausgesägt. Danach wurde die Hauptplatte geschliffen und zwei Löcher gebohrt. Am Ende klebten wir die Figuren auf. Schnell noch schleifen und schon waren wir fertig! Stolz brachten wir unsere Werke nach Hause.

Bereich: Lager/Verkauf (Sonia Loi)
Herr Guth, der Lehrer im BFZ, begrüßte unsere Gruppe mit Herrn Conrad und Frau Leitenstorfer. Er erklärte uns, was der Begriff Lager und Handel bedeutet. Wir hörten von Preise kalkulieren, Waren identifizieren, Eingänge kontrollieren. Nach der Theorie durften wir Regale einräumen. Dabei mussten wir alle Regale mit einem Buchstaben und einer Zahl sortieren: Spielwaren, Dekoartikel, Schulund Bürobedarf, Haushaltswaren usw. Nach dem Einräumen durften wir bestimmte Waren in bestimmetr Menge in Kartons einpacken und einer anderen Gruppe zum Auspacken übergeben. Vorher musste natürlich ein Lieferschein ausgefüllt und auf den Karton geklebt werden. Die andere Gruppe packte aus und kontrollierte, ob alles im Karton war, was auf dem Lieferschein stand. Danach wurden die Waren wieder in die Regale eingeräumt. Zuletzt wurde noch aufgeräumt und für eine eigene Firma Plakate gestaltet.

| < Zurück | Weiter > |
|---|


