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Krisenbüro
Anhand der Grafik ist gut zu erkennen, dass die Einrichtung Krisenbüro sowohl von den Schülern, als auch von den meisten Lehrern sehr gut angenommen wird. Im Zeitraum von September 2008 bis Anfang Juni 2009 wurde das Krisenbüro 109 mal aufgesucht. Interessant ist auch ein Vergleich der Prozentzahlen hinsichtlich der Gründe.

Auffallend war in diesem Schuljahr dass das ständige Nichtanfertigen von Hausaufgaben (19 Fälle einen großen Störfaktor für die Lehrer darstellen. Ich habe den Bereich Hausaufgaben deshalb in der Statistik eigens aufgeführt und nicht mehr unter allgemeinen Störungen. Im Zeitraum von September 2008 bis Anfang Juni 2009 wurde das Krisenbüro 109 mal aufgesucht. Interessant ist auch ein Vergleich der Prozentzahlen hinsichtlich der Gründe. Bei den Fällen der Gewaltanwendung handelt es sich meist um Mobbing oder körperliche Gewaltanwendung, während die leichteren Fälle (Vergleich – Artikel Pit) unter allgemeinen Störungen aufgeführt sind. Erfreulich war in diesem Schuljahr die gute Zusammenarbeit zwischen der AG Schlichter und dem Krisenbüro. Die Lehrer des Krisenbüros trafen sich in diesem Schuljahr viermal zu Supervisionsterminen mit der Schulpsychologin Frau Hembacher-Sezer. In den Fallbeispielen bekamen die Krisenbürolehrer und die beiden Schulsozialarbeiterinnen wertvolle Unterstützung bei der Lösung von schwierigen Fällen. Für diese psychologische Begleitung möchte ich Frau Hembacher-Sezer nochmals meinen Dank aussprechen.
Das Krisenbüro wird an unserer Schule von fast allen Schülern als eine wichtige Einrichtung angesehen. In Gesprächen mit Schülern wurden folgende drei wichtige Meinungen geäußert:
Aggressive Schüler konnten sich schnell wieder beruhigen
Schüler erfahren, dass man sie mit ihren Problemen nicht allein lässt
Gehemmte Schüler erfahren eine Befreiung
Erfreulich war in diesem Schuljahr, dass das Krisenbüro bis auf Freitag jeden Tag von der dritten bis sechsten Stunde besetzt war und somit auch in der 5. und 6. Stunde ein konfliktarmer, guter Unterricht möglich war.
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