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„Wahrnehmen - Handeln - Begleiten“
Seit dem Schuljahr 2007/2008 ist es uns gelungen, das Projekt : „Wahrnehmen-Handeln – Begleiten – Ein Netzwerk für Schüler in der Stadt Augsburg“ an unsere Schule zu holen. Es beinhaltet eine intensive Zusammenarbeit von Schulen, dem Sozialreferat und dem Allgemeinen Sozialdienst der Stadt Augsburg. Warum suchen wir als Schule Partner aus dem außerschulischen Bereich? Es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass es nicht mehr ausreicht, dass Schulen und Lehrkräfte nur noch als Wissensvermittler arbeiten. Wir wollen inzwischen unsere Schüler ganzheitlich fördern. Wir wissen, dass Kinder und Jugendliche nur unter guten allgemeinen Rahmenbedingungen gute Leistungen erbringen können. Ein Beobachtungsbogen – der von einem Arbeitskreis an der Schulpsychologischen Beratungsstelle entworfen wurde – leitet die Lehrkräfte zum Beispiel an, genau hinzuschauen, ob ein Kind tatsächlich Lernfortschritte macht, ob es über die nötigen Arbeitsmaterialien verfügt oder diese immer wieder vergisst, aber auch, ob es sich gerade in einer Konfliktsituation befindet oder nur wenige Freunde hat. Auch in Familien kann es zu Krisen kommen und wir wollen als Lehrkräfte durch besseres Hinschauen unseren Schülern über schwierige Zeiten hinweghelfen. Mithilfe des Projektes können wir jetzt aber weitere Hilfsangebote zum Wohle unserer Schüler anbieten. Die Schulpsychologin der Schulpsychologischen Beratungsstelle – Frau Hembacher-Sezer – kann Sie, aber auch uns Lehrkräfte beraten, wenn wir sehen, dass ein Kind mehr leisten könnte, aber zur Zeit vielleicht durch Konflikte belastet ist. Bei zwei Screeningsterminen (Dezember 2008 und Juni 2009) versucht ein Team – bestehend aus Schulpsychologin, Frau Holland vom ASD, den beiden Schulsozialarbeiterinnen unserer Schule und den Lehrkräften der jeweiligen Jahrgangsstufe – Maßnahmen für die betreffenden Kinder zu planen, damit sie ihre Fähigkeiten gut entwickeln können. Um dieses Projekt in der Zukunft zu einem Erfolgsmodell zu machen, brauchen wir auch unsere Eltern als Gesprächspartner. Vertrauen Sie uns, wir wollen das Gleiche wie Sie, nämlich, dass es Ihrem Kind gut geht!
Martin Junker
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